RESIDENT EVII | Zurück zu den Wurzeln? Definitv!

RESIDENT EVIL VII – Endlich zurück zu den versprochenen Wurzeln oder nur ein weiterer Soldaten vs. Monster Shooter?

Der Beitrag kann womöglich SPOILER in Hinsicht auf Handlung und Verlauf des Spiels beinhalten.

HANDLUNG

„Such mich nicht, Ethan!“
Das sind die letzten Worte die uns von unserer Frau erreichen. Aber wieso sollen wir sie nicht suchen? 3 Jahre nach dem Verschwinden von unserer geliebten Mia, erhalten wir aus dem Nichts eine. In dieser Mail, fordert die bereits totgeglaubte Mia uns auf, sie auf einer Farm mitten im Südstaaten Nirgendwo abzuholen.
Natürlich folgen wir diesem Hinweis und begeben uns auf die Suche nach unserer Frau.
Wir starten in dem Haus, in dem auch die Demo gespielt hatte und durchlaufen das Szenario, bis wir im Keller auf die verschwundene Mia treffen. Aber irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Nach einer Weile greift Mia uns an und geht schlussendlich sogar mit einer Kettensäge auf uns los, so dass wir eine Hand lassen müssen. Als wir versuchen über den Dachboden zu entkommen werden wir aber von Jack aufgehalten, der uns mit einem gezielten Faustschlag in der Familie Willkommen heißt.

Nun beginnt das eigentliche Hauptspiel.
Wir wachen an einem, doch sehr extravagant gedecktem, Esstisch auf und haben zu unserem erstaunen die verlorene Hand wieder. Sie ist zwar in guter Frankenstein Manier grob angetackert, aber sie funktioniert und macht uns keine Probleme.
Als wir uns weigern, von dem köstlichen Mahl, zu kosten, rammt uns Jack Baker ein Messer in den Mund und will uns gerade töten, als das Telefon ihn aufhält. Er verlässt den Raum und wir erhalten erneut Kontrolle über Ethan. Oberstes Ziel? Fliehe aus dem Haus.
Das ganze gestaltet sich aber schwieriger als gedacht, als Jack uns plötzlich mit einem Spaten durchs Haus jagt. Durch ein geschicktes Versteckspiel, gelingt es uns am vergitterten Fenster mit dem alamierten Polizisten zu sprechen. Wir überreden ihn uns sein Messer zu geben und verabreden uns in der Garage.
Doch die Hoffnung auf Freiheit verfliegt schneller, als sie gekommen ist. Jack töten den Polizisten vor unseren Augen und beweist uns das erste mal, das er kein normaler Mensch sein kann.

Nachdem wir es irgendwie aus der Garage geschafft haben, beginnt der Kampf ums Überleben.

GAMEPLAY

Das Gameplay ist alles in allem sehr simpel. Die Handhabung von Waffen und Co ist super gut organisiert und auch das Menü bzw Inventar erinnert stark an das Klassische Resident Evil. Im Laufe des Spiels begegnen wir aber auch weiteren schönen Anekdoten, die einen wahren Resident Evil Kenner schon mal schmunzeln lassen. Welcher Fan dachte z.B bei der großen Halle, nicht an die alte Spencer Villa. Auch die altbekannte Schreibmaschiene ist in einer anderen Form zurückgekehrt. Denn gespeichert wird auf einem kleinen Kassettenrekorder. Wer den Schwierigkeitsmodus “Irrenhaus“ wählt, muss sogar kleine Kassetten sammeln und sparsam sein, denn sonst steht man fix mal doof da. Natürlich finden sich noch viele weitere kleine Schmankerl, wie Zitate oder eben das Foto des Umbrella Helikopters aber man will ja auch nicht alles verraten.
Was ich sehr toll fand war die first Person Sicht, des Spiels. Leider habe ich den VR Modus noch nicht testen können, aber auch ohne VR hat des Spiel ordentliches Schockerpotenzial.

Was mir besonders gefallen hat, waren die interaktiven Teile in den Videos, wo wir selber entscheiden konnten was auf dem Band quasi drauf ist. Es sind einige schöne Elemente aus den Klassikern übernommen worden, die dem ganzen noch etwas mehr Touch verleihen. Klar kann man hier streiten ob das bei anderen Games geklaut ist oder nicht… Aber das “Horror-Rad“ muss und kann man nicht neu erfinden um ein geiles Spiel zu machen.

GRAFIK

Die Texturen waren klar und schön. Man konnte gut die Details erkennen, wobei ich glaube das da am PC später noch mehr gehen würde. Jedenfalls ist alles sehr atmosphärisch umgesetzt und ich bin gespannt, wie es dann bei VR wirkt. Ich selbst habe das Spiel auf der PS4 gezockt.

FAZIT

Holy Guacamole! Ganz ehrlich Leute… Es ist genau das geworden, was Capcom uns versprochen hat. In meinen Augen ist Resident Evil 7 ein Geniestreich. Es beinhaltet klassische Elemente aus der alten Serie und das Beste aus dem heutigen Horrorgenre. Es wird Leute geben die Jaulen und Weinen, weil es zu kurz ist, nicht das was sie wollten oder das Spiel aus anderen Gründen ablehnen.. Aber ich glaube das Capcom hier was echt GUTES gemacht hat.
Was ich diesen Hatern sagen möchte ist:
Leute natürlich starten wir in keinem Herrenhaus, weil uns gerade unser Pilot im Stich gelassen hat… Wir starten einer neuen Welt und ich verspreche euch, spätestens am Ende werden Kenner der Serie trotzdem ihren „HOLY SHIT“ Moment haben.
Wir kämpfen nicht gegen den T-Virus.. aber das tun wir schon lange nicht mehr. Denn auch Bioterrorismus entwickelt sich weiter. Also gebt dem Spiel eine Chance!
Ich habe es nicht bereut und freue mich schon auf Runde zwei in dem Spiel.