Behind Sayuri

mehr als nur ein Showact ….

Schon als ganz kleine „MiniYuri“ fing es an. Bereits im Kindergarten, war die Liebe zur Musik und Kunst mehr als offensichtlich. Sei es ein Lied das für die Oma gesungen wurde, eine Hörspiel das mit der besten Freundin aufgenommen wurde oder ein Bild für die Mama. Nichts war vor ihr sicher!
Als sie dann zur Grundschule ging, dauerte es natürlich nicht lange und sie wurde Mitglied im Chor und der Instrumental AG ihrer Schule. Zusammen mit einigen anderen Schülern folgten zahlreiche Auftritte auf Schulveranstaltungen, Faschingspartys der Stadt und dem Ansässigen Senioren Heim.

Doch auf der weiterführenden Schule verlor sie die Musik erst einmal aus den Augen. Zwar boten ihre Großeltern ihr an, Gesangsunterricht zu finanzieren und auch die Leiterin des Chors wollte sie gerne dabei haben, doch „KleinYuri“ hatte noch eine anderes Hobby, das sie über alles liebte und beides war leider nicht möglich. Damals entschied sie sich für ihr Pferd Bea und gegen die Musik und diese Entscheidung würde sie immer wieder treffen.

In der siebten Klasse wechselte Sayuri die Schule und es dauerte nicht lange bis ihre Klassenlehrerin die Liebe zur Musik neu entfachte. Durch einen Schicksalsschlag hatte sie das Reiten aufgeben müssen und fand damit sogar Trost in der Musik. Sie sang im Chor, der Schulband und im Wahlpflichtkurs Musik bis hin zu ihrem Abschluss 2010.  In ihrem letzten Jahr übernahm sie sogar die Leitung des Chores und unterstütze zusammen mit ihren Mädels diverse Schulveranstaltungen.

Schon während der Schulzeit entwickelte sich aber eine weitere Liebe in ihrem Leben. Die Medizin.
So dass sie sich nach der Schule entschied eine Ausbildung zur Rettungsassistentin zu beginnen und die Musik als ein kleines aber feines Hobby zu behalten.
Im Laufe der Ausbildung wurde nur im kleinen Kämmerlein musiziert, doch durch einen weiteren Schicksalsschlag konnte sie ihre Ausbildung nicht beenden und fiel in ein tiefes schwarzes Loch. Über das Internet kam sie das erste mal in Kontakt mit der Anime und Convention Szene. Sie eröffnete ihren ersten Youtube Kanal, der sie aus ihrem Tief befreite und wurde Mitglied in einer Sailor Moon Musicalgruppe.
Leider wurde das Projekt 2012 eingestellt, doch ihr Youtube Kanal blieb erhalten und sie coverte über die Jahre zahlreiche Songs auf verschiedensten Sprachen.
Im gleichen Jahr begann sie eine Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin in Hamburg und vertiefte ihre Leidenschaft für die Kunst und das Design.

2015 wurde sie dann von Sailor Moon German gefragt, ob sie nicht Teil einer Sailor Moon Tribute Show sein möchte und trotz Lampenfiebers, sagte sie zu. Nun steht sie jedes Jahr aufs neue auf den Bühnen der deutschen Convention Szene und hat sich vom Gastsänger zum erfolgreichen Solo Showact entwickelt.

Aber warum Sayuri?

Im normalen Leben heiße ich Lina und arbeite im schönen Lübeck als Rettungsassistentin. Aber meine ersten Cover, Arbeiten und Blogs habe ich unter dem Pseudonym „Sayuri“ veröffentlicht, weswegen sich der Name über die Jahre gefestigt hat. Es fing als Name für einen FanFiktion Charakter an und nun ist „Sayuri“ ein fester Bestandteil meines Lebens geworden.

Singen, Cosplay, Schreiben und auch die Gestaltung sind für mich aber weniger ein Job oder ein Hobby, sondern viel mehr eine Leidenschaft und Lebenseinstellung die ich jeden Tag aufs neue genieße und ausblebe. Sie sind meine Zuflucht und meine Freiheit.